Ablauf

Worum es geht

Ziel

In Deutschland hinsichtlich

  • ZVK-Anlage

  • Lagekontrolle

  • mechanische Komplikationen und

  • Fehllagen

eine möglichst realitätsnahe Abbildung als Standortbestimmung darzustellen.

Auf diesem Bild sind nur einige wenige Landmarken erkennbar. 

Analog lässt sich unser Wissen über ZVKs einordnen. 

Es liegt nun an Ihnen, die fehlenden Puzzleteile dieses Bildes hinzuzufügen.

Dabei geht es nicht um die Abbildung eines "leitlinienkonformen" Vorgehens, sondern um die Darstellung der Wirklichkeit, so wie sie tagtäglich in unseren Krankenhäusern stattfindet.

Fragestellungen

  • Wie erfahren sind die ZVK-Anwender?

  • Wie ist die Demographie der eingeschlossenen Patienten? 

  • Wie viele Notfallpatienten werden in die Studie eingeschlossen? 

  • Wie ist die Verteilung der punktierten Gefäße und die der jeweiligen Seiten? 

  • Wie viele Punktionsversuche werden bis zur erfolgreichen ZVK-Anlage benötigt und wie oft kommen Probleme mit dem Seldinger-Draht vor? 

  • Wie oft wird Ultraschall zur ZVK-Anlage benutzt und wenn ja,

    • nur zum Screening?

    • Punktion unter Ultraschallsicht? 

      • wie ist dabei die Verteilung zwischen Kurz- und Langachsenblick?

  • Welche Katheterarten und welche Kaliber in French werden dabei verlegt?

  • Lagekontrolle der Katheter: mittels

    • EKG-Ableitung auf Pmax oder Pmax - x cm (Rückzug)

    • mittels transthorakalem Ultraschall und agitierter NaCl-Lösung

    • mittels transösophagealer Echokardiographie und NaCl-Lösung

    • mittels Röntgenbild

    • andere bzw fehlende Lagekontrolle

  • Aussagen zur Lage der ZVK-Spitze

  • Wie häufig sind ZVK-Malpositionen und wie ist deren Verteilung?

  • Welche Komplikationen treten innerhalb von 72 h auf? Welche Maßnahmen erfordern sie und wie wirken sie sich auf den jeweiligen Patienten aus?

Design

  • Prospektive, multizentrische Prävalenzstudie 

  • Deutschland 

  • > 200 Einrichtungen 

  • > 2000 Patienten 

  • Datenerhebung an einem Stichtag, welcher noch rechtzeitig angekündigt wird (voraussichtlich 2020)